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Aktuell: Der „Kooperationsverbund Hochbegabtenförderung Braunschweig 1“ und das „Elternnetzwerk (Hoch)Begabungsförderung“ am Wilhelm-Gymnasium laden ein zu einem Vortrags- und Diskussionsabend: Nähere Infos
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Bericht von Frau Dr. Jürgens von der TU Braunschweig (Für die Ansicht wird der Acrobat Reader von Adobe benötogt, der hier als freeware heruntergeladen werden kann.) |
Projekt: Hochbegabtenförderung
Damit besonders begabte Mädchen und Jungen ihre Begabungen besser entfalten können, ist es notwendig, diese
| · | frühzeitig zu erkennen und anzuerkennen |
| · | sie individuell zu fördern und zu fordern |
| · | sie lebensnah zu entwickeln und zu integrieren |
Im Primarbereich kann die angemessene Förderung erreicht werden durch
| · | Binnendifferenzierende Maßnahmen, Formen des offenen Unterrichts, z. B. Lernstationen, Tages- und Wochenpläne, Lernen am Computer; |
| · | Besondere zusätzliche Angebote, z. B. Arbeitsgemeinschaften, Projekte, Lernwerkstätten, Zusatzkurse -auch in Zusammenarbeit mit außerschulischen Anbietern - auch parallel zum Unterricht; |
| · | Beschleunigungsmaßnahmen, z. B. vorzeitige Einschulung, Teilnahme am Unterricht höhererSchuljahrgänge in einzelnen Fächern, bzw. für begrenzte Phasen, Überspringen von Klassen; |
| · | Individuelle Lern- und Entwicklungsplanung, die die Kinder mit einbezieht, um deren Selbstverantwortung für den Lernprozess zu stärken, z. B. Portfolio |
Die Zusammenarbeit mit Kindergärten ist erstrebenswert.
In den weiterführenden Schulformen werden die integrativen Fördermaßnahmen der Grundschulen aufgenommen und fortgesetzt. Hinzu kommen
| · | Maßnahmen der Leistungsdifferenzierung durch besondere Angebote zu bestimmten Unterrichtsschwerpunkten, z. B. im Bereich der Fremdsprachen, der Neuen Technologien, der Mathematik, der Naturwissenschaften oder im Fachbereich musisch-kulturelle Bildung und im Fach Sport; |
| · | Besondere Wahlangebote, z. B. im Bereich der Arbeitsgemeinschaften - auch parallel zum regulären Unterricht - und der Schülerwettbewerbe; |
| · | Phasenweise Teilnahme an Veranstaltungen und Bildungsangeboten anderer Schulen und Träger, auch durch Freistellung von der Teilnahme am Schulunterricht. |
| · | Angebote des frühzeitigen Erwerbs von Teilqualifikationen, z. B. im Bereich der Fremdsprachen ("Portfolio"); |
| · | Phasenweise Teilnahme an Hochschulveranstaltungen, auch durch Freistellung von der Teilnahme am Schulunterricht oder durch Befreiung vom Unterricht einzelner Fächer; |
| · | Maßnahmen zum frühzeitigen Erwerb eines angestrebten Schulabschlusses; |
| · | Unterstützung von schulischen Auslandsaufenthalten und Auslandspraktika; |
| · | Angebot von Sozialpraktika in Zusammenarbeit mit entsprechenden außerschulischen Trägern, z. B. Diakonischen Werken, Hilfsorganisationen, Krankenhäusern; |
| · | Ermöglichung des Erwerbs eines angestrebten Schulabschlusses ohne Verpflichtung zur Fortsetzung des Schulbesuchs, wenn in Sonderfällen schulpflichtige Jugendliche nach zehn Schulbesuchsjahren einen besonderen außerschulischen Bildungsweg durchlaufen sollen (Ruhen der Schulpflicht). |
Mit der Einrichtung von Kooperationsverbünden schafft Niedersachsen ein flächendeckendes Netzwerk zur besseren Förderung von besonders begabten Kindern und Jugendlichen. Die Schulen, die sich zu einem Verbund zusammenschließen, erarbeiten ein gemeinsames Konzept, um den Lern- und Entwicklungsprozess der Kinder umfassend begleiten zu können.
Vorträge, Literaturempfehlungen und Adressen von Ansprechpartnern für Beratung und Fortbildung finden Sie auch auf der internetgestützten Kooperationsplattform nline/hochbegabt.
http://nline.nibis.de/hochbegabt/